KUNST UND KULTUR IN WIEN

 

Liebe Besucher,

 

wir freuen uns, Sie auf unserem Lokal- und Restaurantführer für Wien über die zahlreichen kulturellen Angebote unserer Stadt informieren zu dürfen.

Kunst & Kultur

 

Wien ist weltweit für sein breit gefächertes, einzigartiges Kulturprogramm sowie für seine Kunstschätze bekannt. Das reichhaltige Angebot an Kulturgütern, Museen, Ausstellungen, Musikhäusern und Theatern ist ein wesentlicher Teil der hervorragenden Lebensqualität in dieser Stadt.

Sehenswürdigkeiten

 

Mit Prachtbauten aus zahlreichen Epochen verfügt Wien über ein sehenswertes historisches Stadtbild. Viele bedeutsame Sehenswürdigkeiten wurden vom kaiserlichen Erbe geprägt. Wunderschöne Orte und geschichtsträchtige Attraktionen bieten Ihnen ein besonderes Erlebnis.

 

KULTUR IN WIEN

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BELVEDERE 21

Attersee - Feuerstelle bis 18.08.2019

Albertina Wien_lokalfuehrer.wien

ALBERTINA WIEN

Sammlungen Liechtenstein bis 10.06.2019

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BELVEDERE

Stadt der Frauen bis 19.05.2019

MAK Wien_lokalfuehrer.wien

MAK WIEN

Sagmeister und Walsh bis 31.03.2019

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LEOPOLDMUSEUM

Egon Schiele bis 10.03.2019

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BELVEDERE

Egon Schiele bis 17.02.2019

Belvedere_lokalfuehrer.wien

BELVEDERE

Der Kremser Schmidt bis 03.02.2019

Kunstforum Wien_lokalfuehrer.wien

KUNSTFORUM WIEN

Faszination Japan bis 20.01.2019

Kunsthistorisches Museum Wien_lokalfuehrer.wien

KHM WIEN

Pieter Bruegel der Ältere bis 13.01.2019

Albertina Wien_lokalfuehrer.wien

ALBERTINA WIEN

Claude Monet bis 06.01.2019

ALBERTINA WIEN

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(© LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna)

RUBENS BIS MAKART - bis 10.06.2019

DIE FÜRSTLICHEN SAMMLUNGEN LIECHTENSTEIN

 

Anlässlich des dreihundertjährigen Gründungsjubiläums des Fürstentums Liechtenstein präsentiert die ALBERTINA unter dem Titel Rubens bis Makart eine umfassende Auswahl der herausragendsten Werke der Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein.

 

Weit über einhundert der bedeutendsten Gemälde und Skulpturen aus der erlesenen Kollektion eines der traditionsreichsten Häuser Europas spannen einen beeindruckenden Bogen von der italienischen Frührenaissance über das Zeitalter des Barocks bis zum Wiener Biedermeier und dem Historismus der Makart-Ära. Ikonische Werke wie Anticos erst jüngst für die Fürstlichen Sammlungen erworbene Büste des Marc Aurel, die lebensgroßen Bronzeplastiken des Adrian de Fries oder Peter Paul Rubens’ berühmte Venus vor dem Spiegel stehen dabei im Mittelpunkt einer Schau, die eine veritable Promenade durch fünf Jahrhunderte Kunstgeschichte ermöglicht.

 

Seit mehr als 400 Jahren ist die kontinuierliche und leidenschaftliche Sammeltätigkeit der Fürsten dokumentiert: Geprägt von außerordentlichen Persönlichkeiten und ihren individuellen künstlerischen Vorlieben formte sich so eine private Kollektion, die bis heute ihresgleichen sucht.

 

Sitz der Sammlungen ist bis heute Vaduz, während in den Galerien des Garten- und Stadtpalais Liechtenstein in Wien ausgewählte Werke dauerhaft im Rahmen von Führungen zu besichtigen sind.

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(© LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna)

RUDOLF VON ALT UND SEINE ZEIT - bis 10.06.2019

AQUARELLE AUS DEN FÜRSTLICHEN SAMMLUNGEN LIECHTENSTEIN

 

Der zweite Teil der Jubiläumsausstellung anlässlich der 300-Jahr-Feier des Fürstentums Liechtenstein widmet sich dem Wiener Aquarell vom Biedermeier bis zum Realismus. Nahezu 100 der schönsten Aquarelle repräsentieren nicht nur die kenntnisreiche fürstliche Sammelleidenschaft, sondern geben zugleich einen Überblick über die Aquarellkunst dieser Ära.

 

Der spontane Umgang mit Licht und Kolorit spielt in dieser Wasserfarbenmalerei eine zentrale Rolle und vermittelt eine Intensität und Präsenz, die in anderen Medien kaum erreicht werden kann. So spiegelt sich etwa die schillernde Pracht adeliger Wohnkultur in den repräsentationsbewussten Interieurs der liechtensteinischen Palais in Wien, die Rudolf von Alt über Jahrzehnte hinweg im Auftrag der Familie anfertigte. Auch außerhalb der Stadt unterhielt die Fürstliche Familie zahlreiche Besitztümer: Alts unvergleichlich lebendige Impressionen der Schlösser Eisgrub und Feldsberg mit ihrem jeweiligen Umland sind uns heute wertvolle Erinnerungen an eine vergangene Welt voller Schönheit und Opulenz.

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(© copyright: Albertina Wien, Sammlung Batliner)

CLAUDE MONET - Die Welt im Fluss

 

Bis 06.01.2019 zeigte die ALBERTINA die erste umfassende Präsentation von Claude Monet (1840–1926) seit über 20 Jahren in Österreich. Unter den 100 Gemälden fanden sich bedeutende Leihgaben aus über 40 internationalen Museen und Privatsammlungen wie dem Musée d’Orsay Paris, dem Museum of Fine Arts Boston, der National Gallery London, dem National Museum of Western Art Tokio oder dem Pushkin Museum Moskau.

 

Fast 90 Gemälde, von denen Claude Monet viele wie seinen Augapfel gehütet hatte, sollten als „die größte und schönste Monet-Kollektion im Musée Marmottan untergebracht werden“: So bestimmte Michel Monet in seinem Letzten Willen. Es ist daher eine glückliche Fügung, dass die ALBERTINA im Musée Marmottan Monet einen Partner gefunden hat, der 40 seiner wunderbarsten Gemälde für diese Monet-Ausstellung zur Verfügung gestellt hat.

BELVEDERE

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(© copyright: Belvedere Wien)

STADT DER FRAUEN

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Frauen im Kunstgeschehen Wiens fest verankert. Sie stellten auf Augenhöhe mit Gustav Klimt oder Egon Schiele aus und leisteten bemerkenswerte Beiträge zur Epoche der Wiener Moderne.

 

Mit dem Anschluss 1938 wurden sie aus der Kunstgeschichte verbannt und vergessen. Stadt der Frauen setzt einen wichtigen Schritt, jene Künstlerinnen wieder ins Blickfeld zu rücken und ihre bis heute beeindruckenden Leistungen zu würdigen.

 

„Das Belvedere ist berühmt für seine Sammlung aus der Zeit der Wiener Moderne. Umso mehr ist es mir ein großes Anliegen, die vergessene weibliche Seite dieser Epoche in ihrer ganzen Reichweite wieder sichtbar zu machen.

 

Die Künstlerinnen jener Jahre waren und sind eine große Inspiration, und ihren Werken wurde völlig zu Unrecht fast ein Jahrhundert lang kaum Beachtung geschenkt“, Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere.

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(© copyright: Belvedere Wien, Johannes Stoll)

CHRISTIAN LUDWIG ATTERSEE - Feuerstelle

 

Das Belvedere 21 widmet Christian Ludwig Attersee eine große Einzelausstellung, die sein Frühwerk in den Fokus rückt. Mit bisher wenig bekannten Arbeiten macht die Schau sichtbar, wie Attersee den Umbruch in der künstlerischen Produktion ab den 1960er-Jahren aktiv gestaltet und begleitet hat.

 

„Die Ausstellung Attersee. Feuerstelle ist eine Rückkehr zu den Wurzeln des Künstlers und zugleich eine Zeitreise in die Gegenwart. Sie erinnert an die Sprengkraft des radikalen Frühwerks und zeigt Attersee als singulären Wegbereiter des souveränen Cross-over zwischen Kunst und Lebensgestaltung in allen Facetten,“ so Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere.

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(© copyright: Belvedere Wien)

EGON SCHIELE

 

Einhundert Jahre nach dem Tod Egon Schieles präsentiert das Belvedere einen der innovativsten Beiträge zum diesjährigen Gedenkjahr. Im Mittelpunkt der Schau steht die hauseigene Schiele-Sammlung. Zum einen wird der Fokus auf die Sammlungsgenese gelegt, zum anderen wird die Geschichte hinter den Bildern erzählt. Die Ergebnisse modernster kunsttechnologischer Untersuchungen ermöglichen neue Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers und enthüllen bislang unbekannte Facetten der Entstehung seiner Meisterwerke.


„Für mich ist es faszinierend zu sehen, welche Rolle ehemalige Direktoren bei der Entstehung dieser herausragenden Sammlung gespielt haben. Zum Beispiel der Weitblick von Franz Martin Haberditzl, der sehr früh Werke von Egon Schiele für die Belvedere-Sammlung kaufte, oder Karl Garzarolli-Thurnlackh dem wir die meisten Schiele Ankäufe verdanken. Und schließlich Gerbert Frodl, der 2003 das bislang letzte Schiele-Werk unter großen Anstrengungen erworben hat.“, so Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere.

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(© copyright: Belvedere Wien, Johannes Stoll)

KREMSER SCHMIDT

 

Anlässlich des dreihundertsten Geburtstags von Martin Johann Schmidt, genannt „Kremser Schmidt“, widmet das Belvedere dem bekannten Barockmaler eine IM BLICK-Ausstellung. Sie spannt einen Bogen von den sakralen Arbeiten des Kremser Schmidt bis zu seinem umfangreichen zeichnerischen und druckgrafischen Werk und stellt dabei seine späten profanen und mythologischen Darstellungen in den Mittelpunkt. Dadurch wird ein bislang weniger geläufiges Repertoire des Künstlers zugänglich gemacht. So z. B. seine Darstellungen von Satyrn, Nymphen und einer posierenden Venus mit Amor. Wer die Sammler dieser Gemälde waren, lässt sich heute nicht mehr eruieren.

 

Besonderes Interesse erwecken heute Gemälde wie der Zahnbrecher oder der Sägfeiler. Sie vermitteln einen Einblick in den Alltag im 18. Jahrhundert, als die Zahnmedizin in ihren Anfängen steckte und noch viele heute ausgestorbene Handwerke existierten.

HOFBURG

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(© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Foto Alexander Eugen Koller)

SISI MUSEUM

 

Im Jahr 2004 wurde anlässlich des 150. Hochzeitstages des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth das Sisi Museum in der Wiener Hofburg eröffnet. Das nach einem Konzept von Prof. Rolf Langenfass, einem renommierten Bühnenbildner, gefühlvoll inszenierte Museum bringt den BesucherInnen die faszinierende Persönlichkeit der Kaiserin näher. Bei der Museumsgestaltung wurde darauf Wert gelegt den Mythos Sisi nicht unkritisch fortzusetzen, sondern abseits gängiger Klischees ein lebensnahes Bild der Monarchin zu zeichnen. Die umfangreiche Sammlung der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. ermöglicht es seither, anhand zahlreicher Gegenstände aus dem Besitz der Kaiserin, die Geschichte dieser facettenreichen Frau zu unterstreichen. Originale Kleidungsstücke und dazu passende Accessoires wie Schirme, Fächer, Handschuhe, aber auch der Mantel, mit dem sie nach dem Attentat zugedeckt wurde, führen die BesucherInnen in eine vergangene Welt. Über 300 Exponate zeugen von Freud und Leid, Sehnsucht, Ängsten und Schicksalsschlägen einer Kaiserin, die viele Menschen heute noch in ihren Bann zieht.

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(© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Foto Alexander Eugen Koller)

KAISERAPPARTEMENTS

 

Dem Hofzeremoniell entsprechend verfügte jedes Mitglied der kaiserlichen Familie über ein eigenes Appartement in einem der zahlreichen Trakte. Während in den meisten Räumlichkeiten heute verschiedene Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt (seit 1947) die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und in der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden. Die Kaiserappartements umfassen jene 24 Räume, in denen Kaiser Franz Joseph und seine Gemahlin Elisabeth lebten. Die Ausstattung der Privatgemächer spiegelt die Bescheidenheit des Langzeitmonarchen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu seinem Tod 1916 wieder. Sie vermittelt zwar imperialen Glanz, nicht aber verschwenderischen Prunk. Höhepunkte des Rundgangs sind das Schlafzimmer und auch das Arbeitszimmer, in dem sich Franz Joseph mit zahlreichen Bildern und Andenken von Familienmitgliedern umgab. Das Turn- und Toilettezimmer sowie das Badezimmer führt die persönliche Wohnkultur der schönheitsbewussten Sisi vor Augen, der Große Salon der Kaiserin mit seinem Goldmobiliar die exquisite Handwerkskunst des Wiener Hofes. Der Speisesaal veranschaulicht die viel gerühmte Tafelkultur des Wiener Hofes mit einer aus den originalen Beständen der Silberkammer gedeckten Tafel.

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(© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Foto Alexander Eugen Koller)

SILBERKAMMER

 

Die im Erdgeschoß befindliche Silberkammer ist eine der weltweit größten Schausammlungen, die die Kultur eines höfischen Haushalts zum Thema hat. Aus dem Bestand der ehemaligen Hofsilber- und Tafelkammer werden exquisite, von Mitgliedern des Kaiserhauses benutzte Einzelstücke ebenso präsentiert wie umfangreiche Ensembles, die eindrucksvoll den Reichtum des kaiserlichen Haushaltes veranschaulichen. Auf 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind rund 7.000 der insgesamt 150.000 Sammlungsstücke zu sehen. Kochtöpfe aus der Hofküche, Backformen aus der Hofzuckerbäckerei, Tischwäsche, Glasservice, Tafelsilber, Porzellangeschirr und Tafelaufsätze aus vergoldeter Bronze finden sich unter der erstaunlichen Vielfalt erhaltener Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke. Besondere Glanzstücke sind der prunkvolle Mailänder Tafelaufsatz, das Wiener Hoftafelsilber, das Grand Vermeil Service und das persönliche Mundzeug von Maria Theresia.

KHM WIEN

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(© copyright: KHM-Museumsverband)

PIETER BRUEGEL DER ÄLTERE - Once in a lifetime

 

Anfang Oktober 2018 eröffnete das Kunsthistorische Museum Wien die weltweit erste große monografische Ausstellung zum Werk des bedeutendsten niederländischen Malers des 16. Jahrhunderts: Pieter Bruegel der Ältere (1525/30–1569). Anlass dafür war der 450. Todestag des Künstlers.

 

Pieter Bruegel der Ältere war schon zu seinen Lebzeiten einer der begehrtesten Künstler, weshalb seine Werke bereits damals ungewöhnlich hohe Preise erzielten.

 

Nur knapp über vierzig Gemälde und sechzig Grafiken haben sich überhaupt von der Hand des Meisters erhalten. Mit zwölf Tafelbildern besitzt das Kunsthistorische Museum die weltweit größte Sammlung an Bruegel-Gemälden. Dies liegt darin begründet, dass Habsburger Sammler schon im 16. Jahrhundert die außerordentliche Qualität und Originalität der Bildwelten Bruegels zu schätzen wussten und sich bemühten, prestigeträchtige Werke des Künstlers zu erwerben.

KUNSTFORUM WIEN

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(© copyright: MAK/Georg Mayer)

FASZINATION JAPAN

 

Auf Druck der Amerikaner hatte Japan nach einer jahrhundertelangen selbstgewählten Isolation 1854 seine Häfen für den Handel mit dem Westen wieder geöffnet, innere Reformer drängten zudem nach einer Präsentation des „neuen“ Japan im Westen, wofür die Weltausstellungen 1867 und 1878 in Paris und 1873 in Wien als Plattform wahrgenommen wurden. Nun eroberten die elegant-exotischen Alltagsgegenstände, die exquisiten Textilien und vor allem die phantasievollen Ukiyo-e, die Farbholzschnitte, sehr schnell den europäischen Markt. Vor allem sie waren begehrte Sammlerobjekte auch der Künstler, die das fremdartige Formenvokabular, die erstaunlichen Themen und Motive, in ihre Bildsprache integrierten. Monet, Manet, Van Gogh, Degas und Gauguin sind die ersten, ihnen folgen die jüngeren – Toulouse-Lautrec, Bonnard, Vuillard, Vallotton oder Marc und Kandinsky, um nur die wichtigsten zu nennen.

LEOPOLD MUSEUM

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(© copyright: Leopold Museum, Wien, Inv. 456)

EGON SCHIELE

 

Egon Schiele (1890-1918) schuf in seinem kurzen Leben ein Œuvre, das für seine Zeit zugleich symptomatisch wie wegweisend war und ihn zu einer der prägendsten und schillerndsten Figuren der Wiener Moderne macht. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses stand die Reflexion der eigenen Existenz, die sich in zahllosen Selbstdarstellungen aber auch in seinen Landschafts- und Städtebildern niederschlug.

 

2018 jährte sich Egon Schieles Tod zum einhundertsten Mal. Das Leopold Museum mit seiner weltweit bedeutendsten Sammlung an Werken dieses herausragenden Vertreters des Österreichischen Expressionismus würdigt ihn mit einer Ausstellung jenseits aller medialen Grenzen: Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen, Briefe und Fotografien geben einen so außergewöhnlichen wie umfassenden Einblick in sein künstlerisches Schaffen.

MAK WIEN

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(© copyright: Aslan Kudrnofsky/MAK)

SAGMEISTER & WALSH: Beauty

 

Mit ihrem faszinierenden Ausstellungsprojekt Beauty liefern Stefan Sagmeister und Jessica Walsh ein multimediales, höchst sinnliches Plädoyer für die Lust am Schönen. Nahezu im gesamten 20. und 21. Jahrhundert war und ist Schönheit im Designdiskurs eher negativ besetzt. Dieser Antipathie setzen Sagmeister & Walsh beeindruckende Argumente entgegen und machen Schönheit als einen zentralen, funktionalen Aspekt ansprechender Gestaltung erlebbar.

 

Die das gesamte MAK am Stubenring durchflutende Ausstellung spielt mit allen Sinnen der BesucherInnen und zeigt deutlich auf: Schönheit ist mehr als eine oberflächliche Strategie. Ein Mix aus eigens für diese Ausstellung produzierten Installationen und Beispielen aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign animiert Gegenwartskunst zum Sehen, Riechen und Hören.